Videoprojekt

   

   

Spiegel meiner Seele

Auszüge aus der DVD
Auszüge aus dem Video


 

Getanzte Mandalas: DVD 50,-- Euro  VHS-Kassette 22,50 Euro


Meditation des Tanzes: DVD 50,-- Euro  VHS-Kassette 45,-- Euro

Rezensionen zum Videofilm „Meditation des Tanzes – Sacred Dance“


 

 

 

Foto: Michael Schilhansl

 

 

 

 

 

 

Foto: Michael Schilhansl

 

 

 

 

 


Foto: Michael Schilhansl




 

Tänze und Choreographien von Friedel Kloke-Eibl

Kaum war das erste Videoprojekt „Getanzte Mandalas“ von Friedel Kloke-Eibl veröffentlicht und hatte bei Tänzerinnen, Tänzern und Betrachtern viel Begeisterung und Freude ausgelöst, träumte die Choreographin schon von einem weiteren Video Projekt. Diesmal sollte nicht so sehr der „Mandala Charakter“ der Tänze im Mittelpunkt stehen, sondern der tänzerische Aspekt und dessen Aussage.

Man verzichtete also diesmal auf große Kulisse und tanzte auf „den Brettern, die die Welt bedeuten“. Eine einfache Bühne, ganz in Dunkel gehalten, bot die beste Vorraussetzung, dass sich die Tänze ganz entfalten konnten. Sehr sorgfältig waren die Bilder von Friedrich Bruns (Maler) und Konrad Götz (Fotograf), die zu jedem Tanz auf den Hintergrund der Bühne projiziert wurden, ausgewählt. Sie harmonieren mit der jeweiligen Musik und Choreographie, ja sie unterstreichen den Charakter und die Aussage des Tanzes aufs beste. Sparsam und treffsicher sind die Texte und Gedichte (Isabella Schneider und R. M. Rilke) ausgesucht, die den einen oder anderen Tanz thematisch vorbereiten und ihm eine weitere Farbnuance hinzufügen. So ist auch für den Zuschauer, der die Tänze und unsere Arbeit nicht kennt, ein vertiefendes Betrachten möglich.

Wohlbedacht ist die Gesamtchoreographie. Zu Beginn wird im Tanz „Schöpfung“ sehr eindrücklich ein sich entfaltender tanzender Kosmos sichtbar, der sich verdichtet und in drehenden Wirbeln quasi als Universum ausdehnt, mit einem anderen Kreis verbindet, um dann wieder zur Einheit zurück zu schwingen. Steht das Wort, der Klang als Schöpfungsimpuls am Anfang „My melodie, infinitly resonating....“ , so bezeugt am Ende des Films der Tanz „Lichtträgerinnen“ das Licht. Es kündet vom anderen Aspekt des göttlichen Geistes, der durch alle Universen schwingt und diese erleuchtet. Ein Prozess fortwährender Schöpfung, der durch Ton und Licht uns Tänzerinnen bewegt, wird sichtbar. 

Diese beiden Tänze werden begleitet bzw. eingerahmt von jeweils einem getanzten Gebet. Die Tänzerinnen und Tänzer treten - ganz in Schwarz gekleidet - zurück. Allein die Gebärde, sich aus dem Dunkel entfaltend, zählt. Wie in einem gregorianischen Gesang der Vorsänger hineinführt ins gemeinsame Gebet, wird beim Tanz „Ewige Gegenwart“ die Gebärde kurz eingeblendet, getanzt von der „prima inter pares“ . Der Kreis stimmt ein in die Gebärde: „Deus meus, adiuva me! Deus meus“

Im anderen Gebet „Garuda“ führt das Erkennen im Geiste weit über das irdische Begreifen-Wollen hinaus.

Zwischen Exposition und Abschluss breitet sich eine reiche Vielfalt an Tänzen aus, die überwiegend von der Liebe zum Leben erzählen, z.B. ‚Milagre’ (Warten auf das Wunder der Liebe) tanzt man facettenreich - alleine, pendelnd, sich wendend - und letztlich aus der eigenen Tiefe schöpfend. Ein anderer Tanz „Umfange mich“ hat das Verwobensein, sich um einander drehend, voll Sehnsucht nach Nähe, zum Thema. „Et Dodim Kala“ (= „A moment of love“) bringt es auf den Punkt; teils getroffen wie vom Pfeil Amors dann in engen Wirbeln drehend, und wieder im weichen ewigen Kreislauf des Augenblicks schwingend, werden immer neue Aspekte der Liebe gestaltet. Mit einfachen Mitteln aber von Meisterhand choreographiert wird in jedem Tanz eine andere Qualität unseres Lebens und Liebens sichtbar, so dass wir Laientänzerinnen und -tänzer in der Lage sind, die kleinen Kunstwerke zu tanzen. Während der Aufzeichnung gaben wir uns so konzentriert der Musik und dem Tanz hin, dass unser Augenmerk manchmal zu sehr nach innen gerichtet und zu wenig auf Außenwirkung bedacht war. Ein Hinweis von Seiten der Regie über Lautsprecher, wir dürften auch lächeln, führte uns auf die Bühne, die Darstellung und zum Projekt zurück.

Durch die Kamera von oben aufgenommen, erscheint „Tanz der Frauen“ wie durch ein Kaleidoskop betrachtet, als sich ständig verwandelnde geometrisches Muster. Sterne, Acht-Ecke die zu Fünf-Ecken verschmelzen und in immer wieder neue Formen hineinwachsen. Ein ganz anderer Aspekt der Vielseitigkeit von Friedel Kloke-Eibls Schaffen wird in diesem Tanz sichtbar.

Ein Glücksfall dieser Aufzeichnung ist jedoch, dass sich die Qualität und Aussagekraft der Tänze auch für den mit der „Meditation des Tanzes“ nicht vertrauten Betrachter erschließt. So kann Freude und Leichtigkeit, Heiterkeit aber auch Intensität, ja einfach der Funke überspringen und vielleicht Neugier auf eigene Erfahrungen mit Tanz wecken.

Ein didaktischer Teil ist diesem Video nicht zugefügt, sind diese Tänze doch zu anspruchsvoll, um sie quasi vom Video herunterzuladen. Nein, sie sind kleine Miniaturen aber auch ein gelungenes Dokument eines langen gemeinsamen Weges von Choreographin, Tänzerinnen und Tänzern.

Linde Steyer



„Es ist, als formten die Schönheit von Tanz, Bild, Musik und Wort den tiefsten Traum der Stille“

Auf seiner Pilgerreise durch das Leben, immer mit einer nicht zu benennenden, brennenden Sehnsucht im Herzen begegnet der Mensch unvorhergesehen heiligen Orten, die die Seele ergreifen, weiten und bereichern:

In dem Video „Meditation des Tanzes - Sacred Dance“ führt uns das jeweils vor den Tanz gestellte Bild an so einen unvorhergesehen heiligen Ort, lässt den Betrachter eine tiefe Ruhe und Geborgenheit erfahren, während eine „heilige“ Stille aus dem Bild in den Raum hinausströmt. Und dann? Es ist, „als öffne sich über den Klang des Wortes, der Musik und der Stille hinaus eine verborgene Tür in der Zeit, um für einen Moment ins Ewige hinüber zu greifen und vor dem Hintergrund der Reglosigkeit Tänzer und Tänzerinnen wahrzunehmen, die diese geschaffene Atmosphäre als Gesamtbild in ihren Tanz hineintragen. Es ist, als formten die Schönheit von Tanz, Bild, Musik und Wort den tiefsten Traum der Stille.“ (nach O`Donohue)

Die Seele gestaltet alles, was sie ergreift und formt, so schön wie irgend möglich“ (Plotin). Es sind die von Friedel Kloke-Eibl geschaffenen und getanzten Choreographien, die diese Schönheit erkennen lassen und Inhalt dieses Videos sind. Musik, Schritte und Gebärden sind individuell erfahrbar - jedoch im großen Ganzen identisch und ununterscheidbar. Die Gebärde, mit ihrer eigenen Symbolik verknüpft, vollendet sich innerhalb des Tanzes im Einklang mit der Musik. Schönheit der Gebärde und Schönheit des Tanzes, eingebettet in die künstlerisch gestalteten elementaren Bilder des Universums von Friedrich Bruns (Maler) und Konrad Götz (Fotograf), entführen den Betrachter in eine andere Dimension: Alles findet seine Gestaltung und Ordnung in Raum und Zeit, sich einem höheren Prinzip unterwerfend: Tanz, Gebärde, Farben, der bebilderte Hintergrund, Musik, Wort und die Tänzerinnen und Tänzer dieses Videos.

Das Video „Meditation des Tanzes - Sacred Dance“ gewährt dem Betrachter mehr als nur einen Einblick in die Arbeit von Friedel Kloke-Eibl: Es ist , als formten die Schönheit von Tanz, Bild, Musik und Wort den tiefsten Traum der Stille.

Birgit Müller

 

Bemerkungen zum neuen Video

Das neue Video begeistert mich: Die Musik, die Tänze, die Gebärden, die Texte, das Bühnenbild, die Kameraführung: Das alles fügt sich zu einem stimmigen, anrührenden Ganzen, weil es mir zeigt, welch langen Weg wir gemeinsam gegangen sind. Wenn ich das Video anschaue, drängen sich mir die Empfindungen und Gefühle auf, die ich hatte, als wir miteinander tanzten:

Im Kreis vertieft sich das äußere zu einem inneren Miteinander. Das Aufeinanderzugehen wird zur inneren Begegnung. In dieser tiefen Verbundenheit geschieht so viel! Warten, Erwartung klingt an; Offenheit, Leichtigkeit; Lebensfreude blitzt auf, und ich fühle ein Angenommensein, Geborgenheit, Harmonie, auch Trauer und Sehnsucht.

Die Freude an dem gelingenden Miteinander und das gemeinsame Glück zeigen sich mir in der Schönheit des Tanzes, die mein Herz erfreut und die Fülle des Lebens widerspiegelt.

Monika Stickel

 

…Wir waren hingerissen vom Zauber der kaleidoskop-artigen Bilder und dem tänzerischen Schwung und der Anmut der Tänzer: - Das war also eine prächtige Überraschung.

Prof. Dr. Otto Betz