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Die Adventszeit ist Vorbereitungszeit auf die weihnachtlichen Hochfeste und geprägt von Vorfreude und Erwartung, im Jahre 2020 jedoch vermischen sich diese Gefühle mit der Hoffnung und Sehnsucht auf das Ende der Pandemie.

 

 

 

Aus dem Dunkel der Nacht
pflücke den Traum,
der dich führt zu den Sternen,
vielleicht schenken sie dir ihr Lied.
Und wenn du erwachst
Wirst du tanzen deinen Weg
Zwischen Schatten und Licht.
Isabella Schneider

Den Weg vom Dunkel ins Licht haben wir in den vergangenen Jahren in verschiedenen workshops symbolisch z.B. durch die Gestaltung eines Advent-Labyrinths aufgegriffen.

Nun schmücken meine Wohnräume zahlreiche Kerzen, die ich jeden Abend anzünde. Dabei denke ich an alle mir lieben Menschen, denn wenn wir auch nicht miteinander tanzen dürfen, so können wir doch eine Lichterkette bilden und in das Lied von Martin Buchholz einstimmen „Zünde eine Kerze an, ein Licht der Hoffnung“ (In der Advents- und Weihnachtszeit brennt in manchen Kirchen ein Friedenslicht, das in der Geburtskirche in Bethlehem entzündet und in einer Lichtstafette in Europa verbreitet wird.)

Ich wünsche Euch eine LICHTvolle Zeit.
Friedel

(Light a candle) Zünde eine Kerze an, ein Licht der Hoffnung
https://www.youtube.com/watch?v=DP_90vWFOLQ

in english: light a candle / a song of hope from Germany
https://youtu.be/V3Sd77_K-us

In den Monaten März bis Juli wurden alle Tanzveranstaltungen wegen Covid 19 abgesagt. Wie froh und dankbar waren wir, dass der diesjährige Sommerkurs stattfinden durfte, wenn auch mit kleinerer Gruppe und weniger international. Im Jahre 2019 nahmen TänzerInnen aus 13 Ländern teil z.B. aus Canada, Brasilien, Chile, Korea etc.etc.

 

Inzwischen gibt es wieder neue Auflagen, so dass die Tanz- und Kulturreise nach Rumänien, die Seminare in Brasilien, die Tanztage in Köln und Stuttgart, Ausbildungstermine, Workshops in England, Elmau, Moritzburg und bei der Bundesakademie Trossingen abgesagt werden mussten. Das ist außerordentlich bedauerlich.

In diesem Zusammenhang möchte ich gerne mit Euch die

Botschaft vom Weißen Adler teilen:
(nordamerikanischer Hopi-Indianer) vom 16. März 2020
Der Augenblick, den die Menschheit jetzt durchlebt, kann als ein Portal und als ein Loch gesehen werden. Die Entscheidung, in das Loch zu fallen oder durch das Portal zu schreiten, liegt bei dir. Wenn du das Problem bedauerst und 24 Stunden täglich Nachrichten konsumierst, ständig nervös pessimistisch, wirst du ins Loch fallen. Aber wenn du diese Gelegenheit nutzt, um einen Blick auf dich selbst zu werfen, Leben und Tod neu zu bedenken, gut für dich und andere zu sorgen, wirst du das Portal durchschreiten.

Sorge gut für dein Zuhause, für deinen Körper. Verbinde dich mit deinem geistigen Zuhause. Wenn du für dich selbst gut sorgst, sorgst du auch für alles andere. Verpasse nicht die spirituelle Dimension dieser Krise schaue wie ein Adler, der von oben auf das Ganze schaut und mehr Weitblick hat. Diese Krise ist eine gesellschaftliche Herausforderung, aber auch eine spirituelle. Beide gehen Hand in Hand. Ohne die gesellschaftliche Dimension stürzen wir ab in Fanatismus. Aber ohne die spirituelle Dimension stürzen wir ab in Pessimismus und Sinnlosigkeit.

Lerne von den indianischen Ureinwohnern und den afrikanischen Völkern das Standhalten: Wir wurden immer und werden noch ausgerottet. Aber wir haben nicht aufgehört zu singen, zu tanzen, ein Feuer zu entzünden und uns zu freuen. Fühle dich nicht schuldig, wenn du in dieser schwierigen Zeit glücklich bist. Es hilft gar nichts. Traurig und kraftlos zu sein. Hilfreich ist, wenn jetzt gute Dinge aus dem Universum kommen. Das Standhalten besteht in Freude. Und wenn der Sturm vorüberzieht, wird jeder einzelne von euch sehr wichtig sein, um diese neue Welt wieder aufzubauen. Und dafür gibt es keinen anderen Weg als eine schöne, freudige und lichte Schwingung aufrechtzuerhalten.

Darin liegt die Aufgabe: Erlaube dir, diese Zeit zu nutzen, um deine Rituale der Visionssuche durchzuführen. Welche Welt möchtest du für dich selbst erbauen? Im Moment kannst du dies tun: Heitere Gelassenheit inmitten des Sturmes. Singe, tanze, halte stand durch Kunst, Freude, Vertrauen und Liebe.

Innere Kraft
Was vor uns liegt
und was hinter uns liegt,
ist nichts im Vergleich zu dem,
was in uns liegt.
Wenn wir das, was in uns liegt,
nach außen in die Welt tragen,
geschehen Wunder.
Henry David Thoreau